Zwölf Gramm, Espressobar in Bremen Ostertor

Zwölf Gramm.

So viel geht bei uns in den Siebträger. Nicht elf, nicht dreizehn. Jeden Morgen neu abgewogen, weil Kaffee sich verändert, sobald er die Tüte verlässt.

Ein Hof. Eine Ernte.

Wir kaufen einmal im Jahr und direkt. Das heißt auch: was ausgeht, ist ausgegangen. Dafür wissen wir bei jeder Tüte, wessen Arbeit darin steckt.

Wird morgens eingestellt.

Luftfeuchtigkeit verändert, wie schnell das Wasser durchläuft. Deshalb stellen wir nicht einmal ein, sondern jeden Tag neu. Das dauert zwanzig Minuten, bevor der erste Gast kommt.

Eben, sonst läuft es vorbei.

Wasser nimmt immer den kürzesten Weg. Ist die Oberfläche schief, läuft es an einer Stelle durch und lässt den Rest ungenutzt liegen. Man schmeckt das sofort.

Danach wird er bitter.

Wir stoppen mit. Nicht als Schauspiel, sondern weil eine Sekunde zu viel die Bitterstoffe herauslöst, die vorher noch in Ruhe geblieben sind.

Trinken Sie ihn hier.

Zum Mitnehmen geht auch. Aber die Crema fällt nach vier Minuten zusammen, und was übrig bleibt, ist nur noch Kaffee.

Auf den Häfen 18, 28203 Bremen

Entwurf von M&H AI Solutions. Zwölf Gramm ist erfunden, die Fotos sind erzeugt. Zur echten Seite